Aromen aus El Salvador: Pupusas, Kaffee und Straßenküche
El Salvador ist das Land in Mittelamerika, in dem man am besten für wenig Geld essen kann. Das ist keine Meinung - das ist ein Budget.
La pupusa: Nationales Symbol und volle Mahlzeit für 0,25 USD
Die pupusa ist in El Salvador das, was die Tortilla in Mexiko ist - nur dass sie hier ein komplettes Gericht ist. Ein dicker, gefüllter Mais- (oder Reis-)Fladen, der auf einer Plancha vor Ihren Augen gebacken wird. Klassische Beilagen : revueltas (rote Bohnen + Käse + Chicharrón), queso con loroco (Käse + Loroko-Blume, ein einzigartiger Geschmack, den man nur hier findet), frijol con queso.
Jede Pupusa kostet je nach Ort zwischen 0,25 und 0,75 USD. Drei Pupusas + eine Horchata = eine Mahlzeit für weniger als 2 USD. Man findet sie überall: auf Märkten, am Straßenrand und in Familienpupuserías. Die besten sind oft die anonymsten - eine Plancha unter einem Blechdach, eine Schlange von Einheimischen.
Die Día Nacional de la Pupusa (Nationaler Tag der Pupusa) wird am zweiten Sonntag im November gefeiert. Im ganzen Land finden Wettbewerbe um die größte Pupusa statt. Das ist keine Folklore für Touristen - es ist ein echtes Volksfest.
El Salvadorianischer Kaffee: einer der besten in Mittelamerika
El Salvador baut seit dem 19. Jahrhundert Kaffee an - vor dem Bürgerkrieg war er das wichtigste Exportgut. Heute hat sich das Land wieder auf den Spezialitätenkaffee. In den Regionen Apaneca-Ilamatepec und Santa Ana werden Arabicas aus Höhenlagen (1200-1 800 m) mit blumigen und fruchtigen Profilen angebaut.
Die Vielfalt Pacamara - eine salvadorianische Kreuzung aus Pacas und Maragogype - ist zu einem Star bei internationalen Wettbewerben geworden. Man findet sie in den Spezialitätencafés von Ataco, Juayúa und San Salvador. Für einen Espresso aus Pacamara zahlt man vor Ort 1-2 USD - zehnmal weniger als in Paris.
Besuchen Sie eine finca cafetalera auf der Ruta de las Flores ist ein Muss. Mehrere bieten 1-2-stündige Touren mit Verkostung an: Man folgt der Bohne vom Kirschbaum bis in die Tasse. Der salvadorianische Kaffee hat noch nicht den Bekanntheitsgrad des costa-ricanischen oder kolumbianischen - das ist nur eine Frage der Zeit.
Straßenküche: eine gastronomische Tour für 5 USD
Die salvadorianische Straßenküche ist vielfältig und preiswert:
Yuca frita con chicharrón - Gebratene Maniok mit knusprigem Schweinefleisch und Curtido (fermentierter Kohl). Wird auf jedem Markt angeboten. 1-2 USD pro Portion.
Tamales de elote - Süße Tamales aus frischem Mais, in Maisblätter gewickelt. Weich, duftend und perfekt zum Frühstück. 0,50 USD pro Stück.
Nuégados de yuca - Maniok-Krapfen, die in Panela-Sirup (unraffinierter Rohrzucker) gebadet werden. Das Straßendessert par excellence.
Atol von elote - Dickflüssiges Heißgetränk aus frischem Mais, mit Zimt gesüßt. Erfrischend in der Höhe auf der Ruta de las Flores.
Horchata salvadoreña - Anders als die mexikanische: Hier ist es eine Mischung aus Morro-Samen (Jícaro), Kakao, Zimt und Sesam. Erfrischend, nahrhaft, einzigartig in El Salvador.
Märkte: Wo alles beginnt
Die Mercado Central de San Salvador ist der größte und chaotischste - ein Labyrinth aus Ständen, an denen man von Pupusas bis zu Heilkräutern alles findet. Der Mercado de Juayúa (Wochenende) verwandelt den Dorfplatz in ein gastronomisches Festival: Spieße, Suppen, Ceviche, Süßigkeiten.
À Suchitoto, Der Markt ist kleiner, aber qualitativ hochwertig - Bio-Produkte, handwerklich hergestellter Käse, lokaler Kaffee. Am Sonntag kommen die Produzenten aus der Umgebung in die Stadt.
Mein Rat: Essen Sie in El Salvador niemals in einem Touristenrestaurant. Die beste Küche findet man auf der Straße und auf den Märkten. Das Land wurde noch nicht durch den Massentourismus neu formatiert - die Geschmäcker sind unberührt.
Trinken in El Salvador
Die Pilsener ist das Nationalbier - leichtes Blondes, allgegenwärtig. Das Toronja Salva Vida (Grapefruit) ist eine lokale Limonade, die süchtig macht. Die Kolashampan (Soda aus Zuckerrohr) spaltet die Meinungen, ist aber einen Versuch wert.
In Bezug auf Alkohol Tic Tack (Aguardiente de canne) ist die beliebte Spirituose. Raffinierter: der Ron Cihuatán, ein in Bourbonfässern gereifter Rum aus El Salvador, der allmählich internationale Wettbewerbe gewinnt. Die Destillerie kann in der Nähe von San Salvador besichtigt werden.
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